Feuerwehr Büdingen

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Abenteuer, Gefühle und beste Stimmung

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Großes Kino lebt von Filmmelodien - Musikzug der Feuerwehr und Jugendorchester beweisen beim Konzert die Richtigkeit dieser Erfahrung

 Artikel Kreis-Anzeiger vom 19.11.2011 Text und Bilder von Monika Eichenauer

BÜDINGEN (co). Was wäre eine großartige Liebesszene, eine wilde Verfolgungsjagd, ein spannender Showdown oder Winnetous Ritt durch die Prärie ohne Musik? Abenteuer, Spannung, große Gefühle, Stimmung – meist ist es die Musik, die wesentlich dazu beiträgt. Großes Kino lebt immer auch von der Filmmusik. Dieses Thema hatten sich der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen und das gemeinsame Jugendorchester der Feuerwehr und der Musik- und Kunstschule Büdingen für sein vorweihnachtliches Konzert vorgenommen und begeisterte damit das Publikum in der ausverkauften Willi-Zinnkann-Halle restlos.



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Mit der Musik liefen Bilder aus berühmten Kinohits vor den inneren Augen der Gäste ab. Sie waren tief beeindruckt vom hohen Niveau sowohl des Jugendorchesters unter Leitung von Alexander Gröb als auch des Musikzuges unter Leitung von Patrick Günther.

Doch kein Wunder! Kam der Musikzug doch erst im Spätsommer vom Landeswertungsspielen als bestes hessisches Feuerwehr-Blasorchester nach Hause und schoss auch noch als Tagessieger mit der höchsten Punktzahl den Vogel ab. Und etliche der Jugendlichen spielen auch schon im Stammorchester der „Großen“.

Ein weiteres großes Projekt war dieses Jahr die CD „Feuerwehrmusik Hessen“ mit sechs Orchestern - und die Büdinger sind dabei!

Nach dem musikalischen Auftakt mit den Jungmusikern begrüßte Holger Kuhl, Abteilungsleiter Musikzug, das Publikum, das bereits mit rotem Teppich und Sekt empfangen worden war – Tribut an die Oscar-Verleihung und an Film-Festspiele. Auch sonst war der Abend auf Kino abgestimmt: Es gab frisches Popcorn anstatt Weihnachtsplätzchen, Filmplakate und Filmrollen schmückten Bühne und Foyer. Nach der Anfangsmoderation durch Kuhl übernahmen die Musiker selbst – passend kostümiert – die Ansage der einzelnen Titel.

Das Jugendorchester legte los mit „Movie Adventures“ von John Williams, einem Medley aus „Star Wars“, „Jurassic Parc“ und „E.T.“ und präsentierte später noch dessen „Raiders March“ aus „Indiana Jones“. Williams Musik wurde mit mehreren Oscars ausgezeichnet. Die Interpretation durch das Jugendorchester ist durchaus auch „oscar-verdächtig“ …. Mit dem stimmungsvollen „Mandalen Landscapes“ entführten die jungen Leute ihre Zuhörer in die Fjorde und Berge Norwegens. Ein perfektes Solo für Horn mit Orchester unter dem Titel „Air Poetique“ präsentierte Lea Salathé, die in Frankfurt an der Oder studiert und eigens fürs Konzert nach Büdingen gekommen war.

Bevor das Stammorchester loslegte, begrüßte auch Thomas Appel, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen, die Gäste und dankte dem Orchester für seine hervorragenden Botschafter-Qualitäten für die Feuerwehr und für Büdingen.

Der Musikzug begeisterte mit seinem packenden, vielschichtigen und sehr differenzierten Spiel. Er begann mit der dem komplexen „Huntingdon Celebration“, einem der beiden Erfolgsstücke vom Landeswettbewerb. Das Medley „Adventure“ packte Spannung, Abenteuer, Gefahren, wilde Ritte, Stromschnellen, Romanzen und Dramatik zusammen und riss die Zuhörer begeistert mit. Bilder aus Filmklassikern wie James Bonds „Liebesgrüße aus Moskau“, „Jenseits von Afrika“ und „Der mit dem Wolf tanzt“ fasste die Auswahl von John Berry-Titeln zusammen, der für diese Filme komponiert hat. Robin Hoods Ritte durch den Wald oder die Idylle von Sherwood Forest wurden in „Robin Hood – König der Diebe“ lebendig. Von dort ging die musikalische Reise mit „Lawrence von Arabien“ in den Orient. Die stimmungsvolle Umsetzung des Films gelang hervorragend. Besonders anspruchsvoll waren dabei das Schlagwerk und die Solopauke. Einen Sprung nach Norden machten die Musiker mit einem Medley aus dem Soundtrack von „Drachenzähmen leicht gemacht“. Die Musik dafür komponierte John Powell, der auch für „Ice Age“ und „Shrek“ schrieb. Weiter ging es mit „Moment for Morricone“ mit seinen unvergessenen Melodien zu den Italo-Western wie auch „Spiel mir das Lied vom Tod“. Zum Abschluss des fulminanten Konzertabends schlich der „Pink Panther“ durch die Halle, so beseelt und lebendig ließen die Musiker diesen schlitzohrigen rosa Vierbeiner mit ihrem Swing werden. Die Titelmusik schrieb Henry Mancini, ebenfalls ein ganz Großer unter den Filmkomponisten.

Ohne Zugabe kamen die Musiker nicht von der Bühne. Dabei präsentierten sie den Ohrwurm aus den „Männern mit den fliegenden Kisten“ – sogar mit Gesang.

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