Feuerwehr Büdingen

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Ehrung für verdiente Feuerwehrmusiker

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Bericht des Kreis-Anzeiger

09.01.2012 - BÜDINGEN

(co). Mit dem traditionellen Ball eröffnete die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Büdingen auch dieses Jahr wieder den bunten Veranstaltungsreigen der ehemaligen Kreisstadt in der Willi-Zinnkann-Halle. Der Abend stand wie immer bei den Wehrleuten ganz im Zeichen der Musik und der guten Unterhaltung. Ehrungen langjähriger und verdienter Kameraden rundeten das Programm am Samstagabend ab.

Vorsitzender Thomas Appel begrüßte die Gäste, zu denen unter anderem Landtagsabgeordneter Klaus Dietz,

Mitglieder des Büdinger Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung, Ortsvorsteher Dieter Jentzsch, die Kreisbrandmeister Matthias Nickel und Lars Henrich, der Ehrenvorsitzende der Büdinger Feuerwehr, Horst Diefenbach, Stadtbrandinspektor Stephan Neumann, Wehrführer Horst Hofmeister, Kameraden der Stadtteilwehren und aus Nachbarkommunen sowie Vertreter der Büdinger Vereine und der Geschäftswelt zählten. Appel ging auf das vergangene Jahr ein, in dem mit dem Bezug des neuen Brandschutzzentrums in der Orleshäuser Straße und dem Tod des langjährigen Stadtbrandinspektors und Wehrführers Klaus Diefenbach Freud und Leid Seite an Seite standen.

Musikalisch grüßte das gemeinsame Jugendorchester der Freiwilligen Feuerwehr und der Musik- und Kunstschule (MuKs) unter der Leitung von Conny Karb die Gäste. Auch der Musikzug der Wehr unter der Leitung von Patrick Günther unterhielt mit beschwingten und klassischen Melodien das Publikum.

Drei Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Büdingens Erster Stadtrat Manfred Hix verlieh dem Feuerwehrmusiker Hans-Jürgen Schenk das Besitz-Zeugnis, die 15-jährige Dienstauszeichnung, und überreichte ihm die von Bürgermeister Erich Spamer unterzeichnete Urkunde. Bezirks- und Kreisstabführer Paul-Heinz Eckhardt ehrte zwei Männer, die zusammen 110 Jahre Musik im Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr machen und seit Jahren die Bass-Tuba blasen. Seit 1952 ist Ludwig Leitner beim Orchester und erhielt für 60 Jahre aktive Tätigkeit zur Förderung der Musik die Ehrennadel in Gold mit Diamant und den Ehrenbrief der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände. Die Ehrennadel in Gold der Bundesvereinigung für 50 Jahre Zugehörigkeit zum Orchester bekam Gerhard Wagner überreicht. Marion Baatz, die 30 Jahre dazugehört, war am Abend verhindert. Ihre Ehrung wird nachgeholt. Eckhardt würdigte darüber hinaus die Verdienste des Musikzuges im vergangenen Jahr als bestes hessisches Feuerwehr-Blasorchester. Darüber gehörte es zu den sechs Feuerwehr-Orchestern, die auf einer CD des Hessischen Feuerwehrverbandes zu hören sind. Die Aufnahmen zur CD fanden zudem im neuen Stützpunkt statt.

Stadtverordnetenvorsteher Bernd Luft dankte den Feuerwehrleuten der Großgemeinde für ihre Einsatzbereitschaft und zollte ihnen hohen Respekt. Er freue sich über die Inbetriebnahme des neuen Stützpunktes, wünschte den Floriansjüngern ein Jahr mit möglichst wenig Einsätzen und erklärte: „Die Feuerwehr hat einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung und in der Stadtverordnetenversammlung.“ Zum Vorsitzenden sagte er: „Thomas, wenn ich gebraucht werde, sprich mich einfach an.“ Auch Erster Stadtrat Manfred Hix sprach den Wehren der Stadt seinen Dank aus und erinnerte an die Ehrenamtlichkeit ihrer Arbeit. „Ihr schützt die Bevölkerung vor Brand-, Wasser- und anderen Katastrophen. Auf Euch kann man sich immer verlassen. Eure Einsätze sind oft Schwerstarbeit. Sie bringen eine hohe Belastung mit sich, nicht allein körperlich, sondern auch psychisch.“ Die Feuerwehr leiste gleichzeitig eine hervorragende Jugendarbeit und erziehe zur hohen Verantwortungsbereitschaft. Hix erinnerte ebenfalls an den Tod des Stadtbrandinspektors Klaus Diefenbach, der eine ganze Ära geprägt habe. Der Erste Stadtrat dankte allen Helfern beim Umzug in das neue Domizil der Feuerwehr und hob stellvertretend Michael Wagner hervor. Nach harten Zeiten blicke er nun zuversichtlich für die Büdinger Feuerwehr in die Zukunft: „Abstimmung untereinander und Gespräche miteinander sind das Wichtigste dabei, dann bekommen wir alles geregelt. So überwinden wir auch Kinderkrankheiten, die eventuell noch im Neubau stecken.“ Nach dem offiziellen Teil folgte eine Bühnenshow mit dem Schauspieler Markus Karger. Anschließend war Tanz zur Musik der „Nachtschwärmer“ angesagt.

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