Feuerwehr Büdingen

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Welche Stoffe brennen und welche nicht?

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Bericht des Kreis-Anzeiger:  04.05.2012 - KEFENROD

Retten, löschen, bergen, schützen: Feuerwehrleute aus Kefenrod und Büdingen führen die Kinder der Herzbergschule in die Welt des Brandschutzes ein

(ahe). Um bereits Grundschulkinder für den Brandschutz zu sensibilisieren, das richtige Verhalten im Ernstfall zu trainieren, das vielfältige Aufgabenspektrum von Retten, Löschen, Bergen und Schützen der Freiwilligen Feuerwehren näherzubringen und nicht zuletzt, um Mitglieder für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen, führten die Kameraden der Wehren der Großgemeinde Kefenrod und der Stadt Büdingen inklusive der Stadtteilwehren für alle Viertklässler der Herzbergschule jetzt einen „Feuerwehrtag“ durch.

62 Mädchen und Jungen wurden von 32 Kameraden der Wehren aus Büdingen und Kefenrod in Theorie und überwiegend in Praxis in diversen feuerwehrtechnischen Themen unterrichtet. Unter anderem erfuhren die Grundschüler viel Wissenswertes zum Thema Rauchmelder, beobachteten im Rauchhaus die Ausbreitung von Rauch bei einem Brand, übten das richtige Absetzen eines Notrufs, erhielten wichtige Informationen über gesetzliche Grundlagen und erlebten am eigenen Leib, wie schwer die persönliche Schutzausrüstung eines jeden aktiven Feuerwehrmannes ist.

Unter der Anleitung der Aktiven Katja Kempel, Ingbert Bings und Ewald Gerhardt wurden die Schüler zum Thema „Brandschutzerziehung“ bezüglich des richtigen Verhaltens im Brandfall unterrichtet und lernten, wie man den Notruf richtig absetzt. Zum Thema „Feuerwehr - was ist das?“ gaben die Feuerwehrleute Oliver Heckert und Matthias Müller interessante Auskünfte über den Aufbau, die Organisation und die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren. Dazu informierten die beiden Einsatzkräfte über die persönliche Schutzausrüstung und demonstrierten den Einsatz des Pressluftatmers und veranschaulichten die Arbeit eines Atemschutzgeräteträgers. Bei Selbstversuchen unter dem Motto „Was brennt, was brennt nicht? testeten die Schüler unter der Anleitung und Aufsicht der Wehrleute Günter Geyer, Kai Diefenbach und Enrico Pirle zur Thematik „Brennen und Löschen“ aus, welche Stoffe Feuer fangen und welche nicht. Wie ein Feuerlöscher bedient wird, erprobte jedes Kind unter der Anleitung der Aktiven Manfred Bretthauer, Klaus Merz, Kai Möser und Theo Naumann. In Sachen Fahrzeugkunde wurden die Schüler von der Staffelbesatzung Jochen Bopp, Michael Koch, Lothar Ganz, Jens Hoffmann und Benedikt Lutz unterrichtet. Den Einsatz der hydraulischen Schere und Spreizer demonstrierten die Kameraden Jochen Bopp, Michael Koch und Alexander Kehm an einem Unfallfahrzeug. Und über die Aufgaben und Aktivitäten einer Jugendfeuerwehr informierten die Jugendfeuerwehrwarte Sascha Gerhardt, Bernd Krick und Sebastian Rolle. Außerdem beschäftigten die Mitglieder der Jugendwehr Kefenrod die Viertklässler mit Geschicklichkeitsspielen wie etwa Schlauchkegeln, Leinbeutelzielwurf und dem Balancieren eines Tischtennisballs durch einen Löschwasserschlauch.

Parallel zum Feuerwehrtag für die vierten Klassen der Herzbergschule wurden die Erstklässler von Alexander Kehm und Irina Kehm zum Thema „Persönliche Schutzausrüstung“ in der Schulaula unterrichtet. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung war federführend die Beauftragte für Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen, Tanja Bretthauer. Unterstützt wurde sie von dem Gemeindebrandinspektor Kefenrod Stefan Poppe und seinem Stellvertretender und Wehrführer der Kefenroder Wehr, Burkhard Reutzel.

Als Dankeschön für ihren Einsatz bedankte sich die Herzbergschule bei den Aktiven mit einem Frühstück.

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