Feuerwehr Büdingen

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Unterricht zum Anfassen im neuen Brandschutzzentrum

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Bericht des Kreis-Anzeiger vom 30.05.2012 - BÜDINGEN

(rin)

Auf den vergangenen Freitag hatten sich die 95 Schüler der vierten Klassen der Stadtschule Büdingen schon lange gefreut, denn an diesem Tag stand Brandschutzerziehung auf dem Stundenplan. Nichts Theoretisches, sondern Unterricht zum Anfassen direkt in dem neuen Brandschutzzentrum der Freiwilligen Feuerwehr. Schon früh am Morgen versammelten sich die aufgeregten Kinder in der neuen Fahrzeughalle und nach einer kleinen Begrüßung durch den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Stephan Naumann wurden die Schüler in sechs Gruppen aufgeteilt.

In abwechselndem Blockunterricht erhielten sie je eine Schulstunde zu den Themen: Brandschutzerziehung, Fahrzeugkunde, Brennen und Löschen und Feuerlöscher. Auch Kenntnisse in den Themen „Feuerwehr, was ist das?“, persönliche Schutzausrüstung und Hobby Jugendfeuerwehr wurden vermittelt. Doch bevor es richtig losging, wurden erst noch alle instruiert, wie sie sich in einem Alarmfall, wenn die Feuerwehr ausrücken müsste, zu verhalten haben.

Viel Mühe gegeben hat sich die Freiwillige Feuerwehr mit dieser vorbeugenden Brandschutzerziehung. Dies lobte auch Bürgermeister Erich Spamer, der sich Vorort über den Unterricht informierte. Er dankte Tanja Bretthauer, der für die Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr Beauftragten, für die hervorragende Organisation und auch den vielen Helfern unter den Feuerwehrleuten, die sich freiwillig für diesen Tag zur Verfügung gestellt hatten. An jedem Unterrichtsblock waren mindestens zwei oder drei Feuerwehrleute beteiligt, die den Kindern geduldig und mit großer Fachkenntnis zeigten, wie man zum Beispiel mit der Rettungsschere ein Auto zerschneiden kann, wie man einen Wasserschlauch hält oder wie ein Feuerwehrauto von innen aussieht. Vieles durften die Kinder dann auch gleich selbst ausprobieren.

„Das ist kein Schulausflug, sondern wichtige, vorbeugende Brandschutzerziehung“, erläuterte Spamer. Auf diese Weise lernen die Kinder, wie sie sich in einem Brandfalle zu verhalten hätten, wie sie einen Feuerlöscher bedienen können, wie schnell einzelne Materialien brennen oder wie man schon im Vorfeld einen Brand verhindern kann. Durch die Möglichkeit, die Geräte selbst auszuprobieren, wäre der Unterricht sehr spannend gestaltet.

Natürlich hoffe man, das Interesse des einen oder anderen Schülers an der Jugendfeuerwehr zu wecken, denn hier hätte man nach wie vor große Nachwuchsprobleme. Im Moment läge der Schwerpunkt der vorbeugenden Brandschutzerziehung noch bei den Kindergärten und Schulen, doch für die Zukunft plane man auch eine entsprechende Veranstaltung für Senioren.

Für die Schüler war die vorbeugende Brandschutzerziehung eine tolle Sache und alle waren mit „Feuereifer“ dabei.

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