Feuerwehr Büdingen

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Wie man richtig mit Feuer und Flamme umgeht

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Bericht des Kreis-Anzeiger vom 12.06.2012 - BÜDINGEN

Brandschutzerziehung in der Georg-August-Zinn-Schule

(rin). Schon im Pausenhof war die Aufregung der Kinder zu spüren. Denn bei den dritten Klassen der Georg-August-Zinn-Schule in Düdelsheim stand Brandschutzerziehung auf dem Stundenplan. Selbst Bürgermeister Erich Spamer war gekommen und wurde sogleich von seiner „Froschklasse" umringt. Nach einer kurzen Einteilung der Kinder in sechs Gruppen ging es dann mit Feuereifer ans Werk.

„Unsere Freiwillige Feuerwehr in Düdelsheim und Büdingen ist sehr vielseitig, nicht nur wenn sie zu einem Brand gerufen wird", betonte Ortsvorsteher Robert Preußer. Die Aufklärung schon im Kindesalter sei sehr wichtig, so könnten viele Unfälle verhindert werden. Aber natürlich läge auch allen die Nachwuchsförderung am Herzen, da das Interesse an der Jugendfeuerwehr immer mehr zurückgehe.

Aufklärung

Verantwortlich für die Brandschutzerziehung an diesem Tag war der Chef der Düdelsheimer Feuerwehr, Jens Klitsch. In Düdelsheim freiwilliger und ehrenamtlicher Wehrführer, ist Klitsch auch Berufsfeuerwehrmann in Frankfurt am Main. Mit viel Sachverstand gab er sein Know-how an die eifrigen Schüler weiter. Und für die Kinder gab es eine Menge Interessantes zu entdecken.

Zunächst wurden sie in einem theoretischen Teil über die Aufgaben der Feuerwehr informiert. Dann sollten sie den Schrecken vor einem Feuerwehrmann in voller Montur verlieren. Unheimlich sehe er wirklich aus, fanden die Kinder: mit der feuerfesten Maske und dem Helm auf dem Kopf und der Atemschutzmaske auf dem Gesicht. Mit dem Sauerstoffgerät auf dem Rücken bewegte er sich wie ein Monster und durch das Zischen des Sauerstoffs konnte man ihn nicht mehr verstehen. Dass alle Ausrüstungsgegenstände ihren Sinn haben, lernten die Kinder jetzt zu verstehen und legten so ganz nebenbei ihre Ängste ab. Der Totmannwarner fand großes Interesse bei allen und im Klassenraum war es mucksmäuschenstill.

In einem weiteren Raum erklärte Klaus Merz, was in einem Feuerlöscher alles drin ist, später konnten die Kinder draußen dann damit ein echtes Feuer löschen. Wie man eine Kerze richtig auspustet, was eine Mehlstaubexplosion anrichten kann und was ein Feuer braucht, um überhaupt zu brennen, demonstrierte Günter Geyer bei einigen Experimenten, die die Kinder in Erstaunen versetzten. In einer weiteren Unterrichtsstunde lernten sie mithilfe eines „Rauchhauses", wie sich Brandrauch im Haus verteilt und wie man sich in einem solchen Fall verhalten muss.

Und endlich ging es zum Tanklöschfahrzeug, wo man sehen konnte wie die Pumpen arbeiten, wo das Wasser für die großen Schläuche am Hydranten entnommen wird, oder wie man ein Auto mit einer Rettungsschere aufschneidet.

An diesem Tag hatte allen der Unterricht Spaß gemacht und die Kinder konnten mit wichtigem Wissen nach Hause gehen: wie man richtig mit Feuer und offenen Flammen umgeht und im Notfall auch richtig löschen kann.

Für die Kinder aus der „Froschklasse" der Schule hielt Bürgermeister Spamer noch eine Überraschung bereit. Denn getreu dem Wahrzeichen seiner Stadt hatte Spamer die „Freesch" der Georg-August-Zinn-Schule in Düdelsheim kurzerhand adoptiert und unternimmt mit ihnen nun jedes Jahr ein oder zwei Ausflüge. Am 21. Juni ist es wieder soweit, da geht die Klasse zusammen mit ihrem Bürgermeister ins Schwimmbad.

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