Feuerwehr Büdingen

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Stehende Ovationen in Marienkirche

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OSTERKONZERT Musikzug der Feuerwehr und gemeinsames Jugendorchester mit der MuKs spielen mit Alphorntrio

Bericht des Kreis-Anzeiger vom 23.04.2014 (Text und Bilder von Regina Krinke)

BÜDINGEN - (rin). Es war ein stimmungsvoller Ausklang der Osterfeiertage, den am Montagabend die 48 Musiker des Jugend- und des Stammorchesters der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Büdingen mit ihrem Osterkonzert in der Marienkirche boten. Holger Kuhl, Leiter der Musikabteilung der Feuerwehr, und Pfarrer Volker Truschel führten mit amüsanten Anekdoten durch das Programm. Wobei Truschel obendrein und ganz nebenbei noch seines Amtes waltete: Nach einem souverän dargebotenen Schmankerl des Alphorntrios taufte er dieses spaßeshalber um. Er bezeichnete die Musiker als „Büdinger Alphornbläser vom Wilden Stein“.

Mit „Gerudo Valley“ von dem japanischen Komponisten Koji Kondo bereitete das gemeinsame Jugendorchester des Musikzuges und der Musik- und Kunstschule (MuKs) unter der Leitung von Alexander Gröb einen schwungvollen Einstieg in das Osterkonzert vor etwa 250 Zuschauern. Schwungvoll ging es auch weiter mit einer Komposition von Petr Hapka, der „Music for the Fountain“, über die der Pfarrer sagte: „In dem Stück könnte es um die Suche nach dem Jungbrunnen, der Suche nach dem ewigen Leben gegangen sein.“ Die jungen Musiker überzeugten mit weiteren Titeln. Mit ein wenig Fantasie konnte manch einer bei den „Disney Film Favourites“ „Die Schöne und das Biest“ erkennen.

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Einen fließenden Übergang zum Stammorchester vertonte das Alphorntrio mit Helga Schenk, Jörg Leitner und Helmut Wagner. Sie entführten mit dem „Choral Pour Nova Friburgo“ von Willy Cevey in die „Büdinger Alpenwelt“. Volker Truschel schlug den drei Musikern vor, doch das nächste Konzert stilgerecht auf dem „Wilden Stein“ zu geben.

Beschwingt setzte das Stammorchester unter der Leitung von Patrick Günther den musikalischen Reigen fort mit dem „Festival Prelude“ aus der Feder des amerikanischen Komponisten Alfred Reed, der vor allem durch seine Werke für Blasorchester bekannt wurde. Monumentale Klänge erfüllten die Marienkirche mit dem Titel „The New Village“ von Kees Vlak. In Ausdruck und Dramatik erinnerte das Musikstück an einen Western-Soundtrack und erntete spontane Bravo-Rufe aus dem Publikum.

Die Akustik der Marienkirche und das souveräne Spiel des Orchesters machten das Konzert zum reinen Genuss und begeisterten die Zuschauer. Viel zu bald verabschiedete sich der Musikzug der Feuerwehr mit einer „Jesus-Christ-Superstar“-Selektion von Andrew Lloyd Webber.

Auf die stehenden Ovationen der Zuschauer reagierte das Orchester mit zwei Zugaben, und beim Gang aus der Kirche wartete auf jeden Besucher noch eine liebevoll zusammengestellte Osterüberraschung für den Nachhauseweg.

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